Jeder von uns hat sie – die ganz persönlichen Lieblingsorte. Sie beruhigen uns, schenken Kraft und machen uns Spaß. Wie passt denn dieses Thema zu einem Gottesdienst? Das hat Bezirksvorsteher Torben Halama in seiner Predigt beim Bezirksgottesdienst am 02.08.26 in schöner Weise mit den kleinen und großen Kindern herausgearbeitet.
Damit sich alle sechs Gemeinden des Kirchenbezirkes Söllingen einmal wieder gemeinsam sehen können, wurde an diesem schönen Sommersonntag die Kulturhalle in Berghausen angemietet. Bei angenehmen Temperaturen strömten die Gottesdienstbesucher in die Halle, um gemeinsam einen Gottesdienst zu erleben. Schon von Weitem waren die Klänge des Bläserchores zu hören, was eine schöne Vorfreude auf das Beisammensein schuf. Auch der gemischte Chor hatte für diesen Gottesdienst besondere Lieder geprobt, die den Vormittag musikalisch umrahmten.
Zu Beginn seiner Predigt erklärte Torben Halama, dass es durchaus möglich ist, die Liturgie des Gottesdienstes ein wenig zu verändern, wenn dies im Rahmen eines Kindergottesdienstes geschieht. Dies setzte er auch gleich in die Tat um und bat alle Kinder die Lust hatten, zu ihm auf die Bühne neben den Altar. Auch die Großen hörten gespannt zu. Nachdem sich eine beachtliche Schar an Neugierigen auf dem Boden versammelt hatte stellte er die Frage nach den Lieblingsorten der Kinder. Viele lustige, erstaunliche und spannende Antworten kamen sogleich: Fußballstadion, Wald, bei Freunden, im Garten, vor dem Fernseher usw. Die Kinder wissen ganz genau, wo sie gerne sind! Torben Halama fragte dann nach der Kirche und gab auch gleich die Antwort. Er hat nicht mit der Kirche als Antwort gerechnet, aber es ist schön, wenn wir unsere Kirche und die Gemeinde als einen Wohlfühlort gestalten und auch dort gerne sind.
Nun ging es für die Erwachsenen weiter. Die Predigt handelte von den Wohlfühlgemeinden. Was kann jeder Einzelne tun oder eben auch nicht, um es für alle schön und harmonisch zu gestalten? Auch Jesus hatte Lieblingsorte: natürlich den Tempel. Aber zusammenfassend könnte man auch sagen, immer dort, wo die Menschen sind. Denn Jesus liebt die Menschen, auch die Kinder!
Es gäbe noch Vieles zu sagen, nach diesem tollen Sonntagmorgen. Der Sektempfang danach, die vielen Gespräche und freundlichen Blicke, das schnelle Aufräumen, weil einfach alle mit anpacken. Doch ein schlichtes DANKE reicht meist aus. Danke an alle, die mitgeholfen haben, diesen Gottesdienst zu einem Lieblingsort zu machen!
EJ