Mit großer Vorfreude hatte die Gemeinde den Besuch von Apostel Martin Rheinberger am Mittwoch, 26. Februar, erwartet.
Das Lied "Im Dienste Jesu stehen", das die Gemeinde zu Beginn des Gottesdienstes sang, leitete in schöner Weise zum Bibelwort über, das der Apostel als Grundlage für den Gottesdienst gewählt hatte: Psalm 100, Vers 2: "Dienet dem Herrn mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken". Bezugnehmend auf den, nach Verlesen des Bibelwortes vorgetragenen Solobeitrag von Tenor und Klavier "Jesus will Dir heut begegnen, komm zu ihm, er will dir Freude schenken", gab der Apostel der Gemeinde den Impuls: "Schenke dem lieben Gott dein Herz und gib ihm die Chance, dass er zumindest 10 bis 15 Minuten deine volle Aufmerksamkeit hat und mit Dir sprechen kann.“
Eingehend auf das Textwort führt der Apostel im Folgenden aus:
Es gibt nicht immer Tage des Frohlockens. In der Bibel gibt es auch Klagepsalmen. Gott nimmt auch deine Klage an. Wenn jemand einen geliebten Menschen verloren hat, kann man nicht frohlocken. Aber wir dürfen frohlocken, weil wir eine Zukunft haben. Nach dem Tod ist nicht alles aus und vorbei. Gott will dir das ewige Leben schenken und du darfst deine Lieben wiedersehen. Gott hat alles in seiner Hand und schafft Zukunft. Dafür darf man dankbar sein.
Bischof Jörg Vester, der noch zu einem Predigtbeitrag gerufen wurde ergänzte: Die Freunde haben zunächst auch nicht frohlockt, weil sie eine andere Hilfe wollten. Gott geht andere Wege mit uns. Er möchte auf ewig Gemeinschaft mit uns haben. Haben wir Vertrauen.
Zum Abschluss noch ein schöner Impuls des Apostels: Die Freunde haben das Unmögliche möglich gemacht. Seien wir nicht zu pessimistisch. Nehmen wir uns die Freunde zum Vorbild, machen wir mehr und haben wir Vertrauen in Gottes Hilfe.