Einige Gruppen und Gemeinden des Bezirkes Söllingen durften den neuen Apostel Daniel Habich bereits kennenlernen. Besonders der Jugend zeigte er sich in einem Video zum Jugendtag in der Kulturhalle Remchingen sehr aufgeschlossen und zugänglich. Aktuelle Themen, Glaubensfragen und Ideen der jungen Menschen beschäftigen ihn genauso, wie die Sorgen und Probleme seiner Schäfchen. Am Mittwoch 22.04.26 besuchte er den gesamten Bezirk in der Kirche Berghausen und hielt einen Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung.
Der Chor sang das Lied „Meinen Frieden gebe ich euch“. Hierauf ging der Apostel zu Beginn besonders ein. Er erklärte, dass der liebe Gott uns seinen Frieden anbietet aber nicht überstülpt. Es liegt an uns, den Frieden zu ergreifen und in unsere Herzen einzubetten. Es gilt auch, Frieden zu schließen mit bereits Vergangenem, z.B. Streit mit Mitmenschen, Gesagtem oder Ereignissen die uns immer noch beschäftigen. Apostel Habich brachte der Gemeinde das Bibelwort aus Mat. 15,8 mit: Dies Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. Hier geht es um die Menschen, die ihre eigenen Gesetze und Regeln über die Gesetze Gottes stellen und damit nicht nach seinem Willen handeln. Als Beispiel nannte der Apostel das vierte Gebot (Du sollst Mutter und Vater ehren). Er fragte alle Eltern mit kleinen und großen Kindern, ob sie es ihren Kindern denn auch immer so einfach machen würden, sie zu ehren und zu achten. Eine interessante, umgekehrte Blickweise. Außerdem legte er den ZuhörerInnen nahe, zu überprüfen ob ihr Herz auch den Geboten Gottes folgt oder nur der Mund und die Taten.
Der Gemeindevorsteher aus Mutschelbach, Fred Bittighofer, trat mit einem Wortbeitrag an den Altar und erzählte der Gemeinde unter anderem von seiner Reise nach Valencia. Er besuchte dort die ortsansässige Gemeinde und bekam einen Kühlschrankmagneten geschenkt. Auf diesem befinden sich die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und daneben das Gotteshaus. Ein aufgedruckter Text schreibt sinngemäß, dass dieses Haus neben all den Sehenswürdigkeiten doch das größte Wunder bleibt.
Neben dem Heiligen Abendmahl und der Sündenvergebung war die Heilige Versiegelung von Deborah Streckfuß aus der Gemeinde Mutschelbach ein besonders schöner Moment. Sie durfte den Heiligen Geist empfangen und wurde in die Gemeinschaft der neuapostolischen Gläubigen aufgenommen. Der Chor sang das Lied „Weil ich Jesu Schäflein bin“ für sie und Apostel Habich band das Lied in schöner Weise in die Handlung ein, denn Gott kennt seine Schäfchen alle und sorgt sich um sie. Er erklärte Deborah, dass sie von nun an ein besseres Gespür und Gehör für die Stimme Gottes haben wird und diese Liebe Gottes auch an ihr Umfeld weitergeben kann.
Neben den Chorliedern freuten sich die Anwesenden auch über die flotten Lieder des Bläserchores und der Orgel.
EJ