Mit einer spannenden und sehr anschaulichen Bibelstelle im Gepäck besuchte Bezirksapostelhelfer Martin Rheinberger die Gemeinden Berghausen, Königsbach, Söllingen und Wöschbach am 14.09.25 zu einem Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung.
Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: Sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Math 6,28-30)
Diejenigen unter den anwesenden Gläubigen mit grünem Daumen, wussten natürlich sofort wie eine Lilie aussieht, wann sie wächst und was zu beachten ist. Für alle anderen gab es die passende Erklärung. Doch die Kernaussage war eine andere: Der Bezirksapostelhelfer ging darauf ein, wie groß Gottes Liebe zu den Menschen ist, wenn selbst die Lilie, die nichts tut außer wachsen und blühen von Gott versorgt wird. Er erklärte aber auch, dass dies nicht heißt, dass die Menschen nichts tun müssen. Sein Beispiel waren, passend zum Schulanfang die Kinder, denn diesen erklären wir natürlich auch, wie sie sicher ihren Schulweg laufen können, anstatt zu sagen, du kannst einfach über die Kreuzung laufen, Gott uns seine Engel werden dich schon behüten. D.h. Gott erwartet von uns allen, dass wir wachsen, unser Bestes tun und an uns arbeiten. Dann wird er uns „kleiden“ wie die Lilien in der Bibelstelle. Bezirksvorsteher Torben Halama durfte mit einem Predigtbeitrag auf den Altar treten.
Vor dem gemeinsamen Heiligen Abendmahl wurden drei Kinder von Bezirksapostelhelfer Rheinberger versiegelt, sie sind nun teil der Neuapostolischen Gemeinschaft und haben den Heiligen Geist empfangen.
Den krönenden Abschluss machte der Kinderchor mit dem freudigen Lied „Sei mutig und stark“. Diese Motivation können ganz bestimmt alle gebrauchen zum Start der neuen Arbeits- und Glaubenswoche.
Alle vier Gemeinden haben sich sehr über den Besuch gefreut! Das Bibelwort wird sicherlich lange in den Köpfen der Gläubigen arbeiten – vielleicht wird es im kommenden Sommer auch die ein oder andere Lilie mehr in den Gärten geben.
EJ